In diesem Jahr begrüßen wir Lucie Strecker als Artist in Residence im Skulpturenpark Schwante – eine Künstlerin und Forscherin, deren Arbeit an den Rändern von Performance, Wissenschaft und Lebendigkeit entsteht.
Lucie Strecker arbeitet in den Feldern der Performancekunst und hybriden Kunst. Ihr besonderes Interesse gilt dem, was sich dem Bild entzieht: Prozessen des Lebendigen, des Zerbrechlichen, des Nicht-Repräsentierbaren. In ihrer Praxis begegnen sich Körper, Forschung und Installation – oft in Räumen, die selbst schon eine Geschichte tragen.
Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u.a. im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, im Tanzquartier Wien, im MAXXI Museum, Rom, im Onassis Cultural Center, Athen, im Beall Center for Art and Technology, Irvine/Kalifornien, im Bemis Center for Contemporary Art, Omaha sowie im MAK Wien, im 21er Haus und zuletzt im Palazzo Diedo / Berggruen Arts & Culture, Venedig. Ihre Arbeiten wurden mit dem ZIM Performing Science Prize sowie einer Honorary Mention des Prix Ars Electronica ausgezeichnet.
Strecker ist Fellow der Universität der Künste Berlin und Mitglied des Applied Performance Laboratory (APL) an der Universität für angewandte Kunst Wien, und lehrt dort Performative Praxen. Seit 2023 arbeitet sie am Forschungsprojekt „Shaken Grounds. Seismography of Precarious Presences".
Für Schwante 2026 bringt Strecker diese Sensibilität mit: Kunst, die horcht, die tastend vorgeht – und die den Park als lebendigen, veränderlichen Ort begreift.